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01.12.2015

Klimagipfel: Klimawandel hat Folgen für Pollenallergiker

Für Menschen mit Pollenallergie sind die Folgen des Klimawandels bereits spürbar. Erle, Birke und Haselnuss blühen früher im Jahr und produzieren tendenziell Pollen in höheren Konzentrationen.

Während der 21. UN-Klimakonferenz 2015 (COP 21) findet daher am Samstag, 5.12., in Paris der Climate and Health Summit statt, auf dem ein wissenschaftlicher Beitrag von Prof. Dr. med. Karl-Christian Bergmann, ECARF-Experte und Leiter der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst (PID), sowie von Dr. med. Wolfgang Straff, Umweltbundesamt (UBA), vorgestellt und diskutiert wird.

Unter dem Titel „Klimawandel und Pollenallergie: Wie können Städte und Kommunen allergene Pflanzen im öffentlichen Raum reduzieren?“ geben die Autoren Empfehlungen zur Neuanpflanzung von Bäumen im öffentlichen Raum. Ziel ist, einem weiteren Anstieg der Menge an Baumpollen in den Städten entgegenzuwirken und allergischen Beschwerden vorzubeugen. Allein in Deutschland entwickeln rund 20 Prozent der Bevölkerung im Laufe ihres Lebens eine Pollenallergie.

Fazit der Autoren: Im öffentlichen Raum sollte auf Neupflanzungen von Baum- und Pflanzenarten mit allergenem Potential verzichtet werden. Von den Bäumen hat die Birke das höchste allergene Potential.

Der vollständige Beitrag ist in der aktuellen Ausgabe 02/2015 des Magazins „UMID“ des Umweltbundesamts zu lesen:

Das UBA, die Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst (PID) und die Europäische Stiftung für Allergieforschung (ECARF) kooperieren bei dem Ziel, die Zusammenhänge zwischen Klimawandel und Allergien aufzuklären und Maßnahmen zu empfehlen.