Die häufigsten Beschwerden beim Heuschnupfen sind die allergische Rhinitis ("allergischer Schnupfen") bzw. die Konjunktivitis (Bindehautentzündung). Typische Symptome sind eine laufende oder verstopfte Nase sowie häufiger Niesreiz. Neben den Reaktionen der Augen und der Nase ist häufig eine Mitbeteiligung der Bronchialschleimhäute vorhanden. Dies äußert sich in Husten und anfallweise Atemnot (allergisches Asthma).
Eine weitere, längerfristige Auswirkung kann eine Nasennebenhöhlenentzündung sein, die dadurch entsteht, dass durch die Verstopfung der Nase kein Schleim abfließen kann und damit auch schädliche Bakterien u.ä. nicht aus den Atemwegen abtransportiert werden können. Symptome dieser Infektionskrankheit können ein dumpfes Gefühl im Kopf, Kopfschmerzen beim Vorbeugen, Müdigkeit, Reizbarkeit, nächtlichem Husten und Halsschmerzen sein.
Das Risiko für die Entwicklung eines chronischen Asthmas liegt bei Heuschnupfen-Patientinnen und -Patienten bis zu drei Mal höher als bei Nicht-Betroffenen. Kommt es dazu, spricht man von einem so genannten "Etagenwechsel", d.h. aus den "normalen" Atemwegsbeschwerden des Heuschnupfens ist eine asthmatische Erkrankung geworden.
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