Basistherapie der atopischen Dermatitis ist die intensive Hautpflege. Hierzu eignen sich vor allem rückfettende Cremes und Salben, die harnstoffhaltig sind und den Mangel an Harnstoff ausgleichen.
Bei sichtbaren Hautekzemen und Schüben sollte rasch gehandelt werden, da es sonst im Verlauf durch Juckreiz und Kratzeffekte zu einer Verschlechterung kommt.
Für die antientzündliche Lokaltherapie stehen sowohl moderne Kortisonpräparate, die im Rahmen einer Intervalltherapie eingesetzt werden (z. B. 2-3 Tage pro Woche), als auch so genannte topische Immunmodulatoren (Tacrolimus, Pimecrolimus) zur Verfügung.
Neben der lokalen Pflege sollten Stoffe, die irritative oder allergische Reaktionen auf der Haut auslösen, gemieden werden. Auch auf bestimmte Nahrungsmittel sollte man bei mittels Provokationstest nachgewiesener Unverträglichkeit verzichten, eine allgemeine Neurodermitis-Diät gibt es jedoch nicht.
Gegen den bestehenden Juckreiz kann die Einnahme von modernen Antihistaminika günstig sein, sollte jedoch im Einzelfall überprüft werden.
Ergänzend sind Schulungsprogramme für Betroffene wichtig. Speziell ausgebildete und zertifizierte Neurodermitis-Trainer informieren Sie kompetent über die Ursachen und die modernen Behandlungsmöglichkeiten der Neurodermitits.
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