
Nur wenige Allergiker reagieren ausschließlich auf Schimmelpilze (ca. 4 - 8%). Jeder Dritte reagiert zusätzlich zu anderen Allergenen auf die Stoffwechselprodukte dieser mikroskopisch kleinen Pilze.
Schimmelpilze wachsen auf fast allen organischen Substanzen (Nahrungsmitteln, aber auch Bücher, Kleidung und Tapeten), solange diese feucht genug sind. Die veränderten Wohnbedingungen in den letzen Jahrzehnten (verstärkte Lärm- und Isolationsbedingungen usw.) haben in vielen Häusern zu einer Erhöhung der Luftfeuchtigkeit geführt - und damit zu idealen Wachstumsbedingungen für Schimmelpilze. Durch Klimaanlagen kann eine Verbreitung innerhalb von Gebäuden stattfinden. In der Regel ist die Sporenbelastung in den Häusern geringer als im Freien. Im Spätsommer ist die Sporenbelastung der Luft am höchsten.
Die Allergen werden entweder von den Pilzen direkt ausgeschieden und setzen sich dann im Hausstaub fest, oder sie gelangen mit den Pilzsporen in die Luft und damit in die Atemwege. Schimmelpilze ernähren sich von Tier- und Pflanzenresten und bilden mit Milben eine Symbiose.
Schimmelpilze finden man besonders häufig in:
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