Zur Therapie von Innenraumallergien gehört eine milbenreduzierte Umgebung. Erstes Ziel ist es also, die Allergenbelastung zu senken. Das ist bei tierischen Allergenen möglich, aber auch langwierig. Allergene eines Haustieres befinden sich noch mindestens acht Wochen lang in hoher Konzentration in der Wohnung. Vor allem Katzenallergene kommen fast überall vor und können so zum Beispiel durch Straßenschuhe in die Wohnung getragen werden.
Durch folgende Maßnahmen können Allergene reduziert werden:
Generell gilt: Temperaturen über 60% töten Hausstaubmilben ab.
Für die Reduzierung der Innenraumbelastung mit Schimmelpilzen gelten im Prinzip ähnliche Regeln wie für die Hausstaubmilben. Auch hier gilt es, daß durch vielfältige Maßnahmen die Belastung gesenkt werden, jedoch nicht vollständig beseitigt werden kann.
Bei einer unzureichenden symptomatischen Allergentherapie kann eine sogenannte Hyposensibilisierung mit bestimmten Antigenen (zum Beispiel der Katze) durchgeführt werden. Diese Therapie bietet in der Form der Dauer und Anwendung verschiedene Möglichkeiten. Die subkutane Hyposensibilisierung wird für drei Jahre empfohlen, da große Studien für diesen Zeitraum Erfolgsraten belegt haben. Neue Alternativen sind die sublinguale Hyposensibilisierung.
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