Eine Nahrungsmittelallergie zu diagnostizieren ist in vielen Fällen sehr schwierig. Dies liegt zum einem daran, dass die Nahrung nicht aus einer Zutat besteht, sondern aus einer Vermengung mehrerer Zutaten.
Problematisch ist weiterhin, dass die Allergene auch in versteckter Form in Nahrungsmitteln enthalten sein können, so beispielsweise Nüsse in reiner Vollmilchschokolade oder Milch in Orangensaft. Vor allem in Fertiggerichten und den stark verarbeiteten Nahrungsmitteln finden sich häufig allergieauslösende Substanzen wie zum Beispiel Soja, Erdnuss oder Gewürzmischungen.
Der Nachweis von Pseudoallergien auf Nahrungsmittel lässt sich nur in stationären Untersuchungen mit Hilfe von sogenannten Provokationstestungen (Testung der möglichen Auslöser) erbringen.
Pseudoallergien auf Nahrungsmittel werden durch eine mehrwöchige Auslassdiät mit anschließender Provokationstestung diagnostiziert. Diese pseudoallergene Ernährung wird für circa drei Wochen durchgeführt. Der Diäterfolg stellt sich meist nach 10 bis 14 Tagen ein. Dies bedingt allerdings die strikte Einhaltung der Diät. Jeder Diätfehler zögert den Erfolg heraus, denn erst anschließend kann die kontrollierte Provokationstestung ein Ergebnis liefern.
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