Ziel der Diagnostik bei Chronischer Urtikaria ist es, deren Ursache zu finden und zu beseitigen.
Da eine umfangreiche Abklärung für alle Beteiligten ziemlich aufwendig ist, bieten sich gezielte Diagnostikprogramme an:
Bewährt hat es sich, in einer vierwöchigen Vorlauf-Phase zu Hause eine spezielle Diät durchzuführen und den Verlauf der Beschwerden genau zu protokollieren.
Das Führen eines Kalenders und Tagebuchs soll Ihnen helfen, sonst nicht ins Auge fallende Zusammenhänge zwischen den urtikariellen Beschwerden und äußeren Einflüssen zu erkennen. Auf einem Urtikaria-Kalender können Sie ankreuzen, welche Beschwerden Sie im Laufe eines Tages hatten.
Den Urtikaria-Kalender können Sie bei unserem Partner
urtikaria.net herunterladen:
Ein ausgefülltes Urtikaria-Tagebuch kann Ihnen und Ihrem Arzt zusätzlich helfen, die Schwere und den Verlauf der Erkrankung einzuschätzen, sowie deren Auslöser.
Auf der urtikaria.net-Seite finden Sie eine Vorlage für ein Urtikaria-Tagebuch zum Herunterladen:
Auf die Vorlaufphase zu Hause kann ein einwöchiger stationärer Aufenthalt in einer Klinik folgen, um die Laboruntersuchungen (z. B. Blut, Stuhl, Urin), die apparativen Untersuchungen (z. B. Röntgen, Ultraschall) und vor allem verschiedene Provokationstestungen (z. B. mit Nahrungsmitteln, Histamin, physikalischen Reizen) durchzuführen.
Ebenso wird die psychische Belastung (z. B. Stress) beurteilt, die als Auslöser oder als Folge der Chronischen Urtikaria bei vielen Patientinnen und Patienten eine Rolle spielt.
Um die Ursachen und Auslöser Ihrer Erkrankung zu finden, ist es notwendig, dass Ihre Ärztin/Ihr Arzt so viele Informationen wie möglich über den Verlauf Ihrer Nesselsucht erhält. Auf einem Anamnese-Fragebogen können Sie vorab und in Ruhe alle relevanten Fragen beantworten.
Den Anamnese-Fragebogen finden Sie bei urtikaria.net zum Herunterladen:
Download Urtikaria-Anamese-Fragebogen
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