Neue Geschäftsführerin: Im Gespräch mit Sylvia Becker

Sylvia Becker ist seit Anfang April 2017 neue Geschäftsführerin der ECARF Institute GmbH und Leiterin des Bereich Fundraising der gemeinnützigen Stiftung ECARF.

Die diplomierte Betriebs- und Finanzwirtin sieht ihre neue Tätigkeit bei ECARF als ideale Möglichkeit, um innovative Strategien zu entwickeln und diese erfolgreich umzusetzen. Sie baut auf über 20 Jahre Erfahrung im kaufmännischen Bereich und als Führungskraft in verschiedenen Unternehmen.

Wir haben sie gefragt, wie sie zu ECARF kam und welche Pläne sie für die Zukunft hat.

  • Frau Becker, was hat Sie bewogen bei ECARF einzusteigen?

Ich habe nach einer neuen Herausforderung gesucht und wollte dabei in ein neues Themenfeld einsteigen. Das Thema Allergien nimmt an Bedeutung zu und ich hoffe, mit meiner neuen Arbeit, etwas für die Betroffenen bewirken zu können. Ich möchte mit meinem Tun Spuren hinterlassen. Mit dem vorhandenen guten Fundament möchte ich gemeinsam mit dem ECARF-Team die Arbeit weiter voranbringen.

  • Was haben Sie vorher gemacht, was ist Ihr Hintergrund?

Ich habe Betriebswirtschaft und Finanzwirtschaft studiert und habe in verschiedenen Unternehmen die kaufmännischen Bereiche verantwortet. Zuletzt war ich in der Geschäftsleitung beim WWF Deutschland. Dort hatte ich die Gesamtverantwortung für Finanzen, Personal, IT und Verwaltung.

  • Was macht eine gute Geschäftsführerin / einen guten Geschäftsführer für Sie aus?

Eine kommunikationsstarke Führungspersönlichkeit zeichnet für mich einen guten Geschäftsführer aus. Eine Persönlichkeit, die unternehmerisch und strategisch denken kann, die visionär ist und eine gesundes Maß an Risikobereitschaft hat. Desweiteren ist die gute Zusammenarbeit mit dem Team sehr wichtig. Die Zusammenarbeit sollte von Offenheit, Ehrlichkeit und Vertrauen sowie einer guten Fehlerkultur geprägt sein.

  • Wie schätzen Sie die aktuellen Chancen und Herausforderungen für das Stiftungsfundraising ein?

Ich glaube, dass viele Menschen bereit sind zu helfen, sofern sie sicher sein können, dass ihre Spende die gewünschte Wirkung erzielt. Also sind Vertrauen und Transparenz der Organisationen gefragt. Es ist wichtig, Aufmerksamkeit für die Sache zu erzeugen und einen ehrlichen Einblick in die Arbeit und Projekte sowie deren Erfolge zu geben.

  • Wo sehen Sie für die Europäische Stiftung für Allergieforschung in der Zukunft?

Das Thema Allergien bewegt immer mehr Menschen. Vor diesem Hintergrund wächst die Bedeutung bezüglich Forschung, Aufklärung und neuen Therapiemöglichkeiten. Ich bin überzeugt, dass die Stiftung ECARF dabei einen entscheidenden Beitrag leisten kann.

Wir danken für dieses Interview. Mit Sylvia Becker gesprochen haben Bernd Janning und Dr. Cosima Scholz.