5. Juni 2024
ALLERGIKERFREUNDLICHE UND KLIMABEWUSSTE STADT BERLIN – EIN ZUKUNFTSPROJEKT FÜR DEUTSCHLAND

Berlin, 05. Juni 2024 – Über 30 Prozent aller Menschen in Deutschland leiden unter Allergien. Jährlich entstehen Fehlzeiten von einer Million Arbeitstage; jede zehnte Krankschreibung erfolgt aufgrund einer Allergie. Die vermeidbaren Kosten durch Produktionsminderung bei unbehandelten Allergien werden europaweit auf rund 100 Milliarden Euro geschätzt. Schätzungen zufolge wird im Jahr 2050 jeder zweite Europäer an einer Allergie leiden. [1]  

Die Folgen von allergischen Erkrankungen sind gravierend. Rund 30.000 Jugendliche brechen bundesweit aufgrund einer Allergie ihre Ausbildung ab. Schulkinder mit einem unbehandelten Heuschnupfen leben mit einer 40-prozentigen Wahrscheinlichkeit, während der Pollensaison um eine ganze Note in der Schule abzufallen. Allergien sind die häufigste chronische Erkrankung in unserer Gesellschaft mit ebenfalls der längsten Dauer. Oft sind Menschen von der Kindheit bis ins hohe Alter hinein betroffen. Ein besonders hohes Risiko für allergische Erkrankungen haben Kinder, deren Eltern ebenfalls von einer Allergie betroffen sind: Hat bereits ein Elternteil eine Allergie, so liegt das Risiko des Kindes an einer Allergie zu erkranken bei 40 Prozent. Haben beide Eltern die gleiche Allergie, so erhöht sich das Allergierisiko des Kindes auf 60 bis 80 Prozent.

Pilotprojekt Zukunft – Allergiewissen in Kindergarten und Schulen

„Es ist mir ein großes Anliegen, Berlin auf dem Weg zu einer allergikerfreundlichen Hauptstadt als Botschafterin für die Stiftung ECARF zu unterstützen“, sagt Astrid-Sabine Busse. Astrid Busse ist ehemalige Bildungssenatorin für Berlin  und war knapp 30 Jahre Leiterin der Grundschule in der Köllnischen Heide. Seit 2024 ist sie ECARF-Botschafterin. „Wir arbeiten unter Hochdruck an Lösungen, wie bereits für Kinder und Jugendliche, aber auch für Pädagogen und Lehrkräfte in Kindergärten und in Schulen, eine gute Aufklärung rund um das Thema Allergien erfolgen kann. Ein Kind, das aufgrund eines unbehandelten Heuschnupfens schlechtere schulische Leistungen erbringt, wegen unbehandeltem Asthma nicht am Sportunterricht teilnehmen kann oder aufgrund einer Nahrungsmittelallergie von Klassenfahrten ausgeschlossen wird – das darf es nicht mehr geben“, so Busse weiter.

Allein in Deutschland leiden bis zu 40 Prozent der Schulkinder an einer Allergie. Dabei sind allergischer Schnupfen, Asthma, Neurodermitis und Nahrungsmittelallergien mit einer erheblichen Einschränkung im Alltag am häufigsten. Mit rund 27 Prozent chronisch kranker Kinder liegt Berlin laut Studie leicht über dem Bundesdurchschnitt von 26 Prozent. Die Berliner Kinder und Jugendlichen haben dabei am häufigsten Neurodermitis, Heuschnupfen, Asthma und entzündliche Darmerkrankungen. [2]  

Ziel der Stiftung ECARF ist es, mit entsprechenden Aufklärungs- und Unterrichtsmaterialien zunächst den Berliner Schulen zu ermöglichen, auf spielerische Art und Weise das Wissen über Allergien bis hin zu Notfallsituationen und deren Erste-Hilfe-Maßnahmen zu etablieren. Und zukünftig auch Kindern mit Allergie ein unbeschwertes Leben in Schule und Kita zu ermöglichen.

Ein wichtiges Thema ist dabei auch der anaphylaktische Schock, zum Beispiel aufgrund unbehandelter Nahrungsmittelallergien. Schätzungen zufolge treten rund 15 Prozent aller Reaktionen auf Lebensmittelallergien oder Anaphylaxien in der Schule auf. Die lebensrettende Maßnahme beim allergischen Schock ist der Einsatz von Adrenalin, verfügbar in einem Autoinjektor für Kinder und Erwachsene. “ Wir fordern eine Adrenalin-Notfall-Box auf öffentlichen Plätzen und in Einrichtungen, wie Schwimmbädern oder Schulen beispielsweise“, betont Astrid Busse.  Erste Prototypen, wie der „ECARF- Allergiekoffer“ mit Schulungsmaterial für Kitas und Schulen und das „ECARF Allergy-Kit“ mit Adrenalin-Übungs-Pens für Kinder und Erwachsene, wurden bereits entwickelt. „Ein Positionspapier für eine nationale Strategie zur Verfügbarkeit von Adrenalin- Autoinjektoren, ähnlich der Verteilung der Frühdefibrillatoren, ist dringend erforderlich. Wir hoffen auf die Unterstützung seitens der Politik“, so die ECARF-Botschafterin weiter.

Eine bundesweite Etablierung dieser Lebensrettenden Sofortmaßnahme für Laienhelfer im Notfall eines anaphylaktischen Schocks, könnte zukünftig Menschenleben retten.

Wie eine allergikerfreundliche Stadtbepflanzung aussehen kann

Der mit dem Klimawandel einhergehende Einfluss von Luftschadstoffen wie Ozon und Feinstaub hat Einfluss auf die Verbreitung und Allergenität von Pollen und damit auf die Häufigkeit von Sensibilisierungen und Allergien. In großen Städten leiden deshalb deutlich mehr Menschen unter Heuschnupfen und Asthma durch Baum- und Gräserpollen, Hausstaubmilben- und Katzenallergien als in kleineren Städten oder Dörfern.

„Das allergene Potential muss bei der Stadtbegrünung viel stärker berücksichtigt werden“, fordert Karl-Christian Bergmann, Lungenfacharzt und klinischer Studienleiter von ECARF. Unter gesundheitlichen, aber auch ökonomischen Gesichtspunkten muss darauf verzichtet werden Bäume anzupflanzen, auf deren Pollen die Menschen allergisch reagieren. „Es ist absolut sinnvoll, viel Grün und eine breite Vielfalt an Baumarten in der Stadt zu haben. Aber Pollenschleudern wie Birken müssen endlich vermieden werden“, so Bergmann weiter. Unter der Annahme, dass in Berlin etwa 15 bis 18 Prozent der Bevölkerung an einer Pollenallergie leiden, wären allein in dieser Stadt rund 576.000 bis 693.000 Menschen betroffen. Wenn man auch nicht davon ausgehen kann, dass durch die Vermeidung der Anpflanzung – beispielsweise von Birken – das Auftreten von Birkenpollen in einer Stadt gänzlich vermieden werden kann, so wird doch deren Abwesenheit zu einer geringeren Anzahl von Pollen in der Luft und damit zu geringeren Beschwerden führen.

Ebenso sollten durch die Hemmung der Verbreitung neuer allergener Arten in der Stadt, zum Beispiel von Ambrosia und Götterbaum, neue Sensibilisierungen reduziert werden. Generell sollten insektenbestäubte Arten den windbestäubten Sorten bei Pflanzungen vorgezogen werden. Es gilt, einerseits die bereits bekannten und weitverbreiteten Quellen allergieauslösender Pollen (zum Beispiel von Birken) nicht zu mehren und andererseits neue Risiken für Pollenallergiker, wie das Aufstellen oder Anpflanzen von Olivenbäumen, zu vermeiden. Vordringlich nicht neu angepflanzt werden sollten Arten wie Birke und Baumhasel. Hainbuche, Esche, Platane, Eiche und Weide sollten nach Möglichkeit für die Stadtbegrünung nicht mehr in die engere Auswahl fallen. Unbedenklich sind hingegen beispielsweise Ahorn, Rosskastanie, Eberesche, Magnolie, Fichte, Ulme und Linde, aber auch Obstbäume wie Kirsche, Birne, Apfel oder Pflaume. Die Städteplanung der Zukunft sollte allergologische Gesichtspunkte mit einbeziehen. [3]

Nach Ansicht von Bergmann braucht Berlin eine auf die Stadt und ihr Umfeld ausgerichtete Pollenflugvorhersage. Die Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst (PID) kann diese Aufgabe ab sofort übernehmen. [4]

Gesundheitsstadt Berlin: Positive Stadtentwicklung für eine lebenswerte Hauptstadt

Die Initiative Hauptstadt Berlin setzt sich für die die positive Gestaltung und Weiterentwicklung Berlins ein. Ihr Ziel, Berlin zu einer lebenswerten und zukunftsfähigen Hauptstadt zu machen, hat viele Facetten. Dabei liegt der Fokus der Initiative auf Politik, Wirtschaft, Kultur und Soziales. Hierbei spielt auch die Gesundheit der über 3,8 Millionen Einwohner und über 12 Millionen Touristen jährlich eine sehr große Rolle. „Das Projekt „Allergikerfreundliche und klimabewusste Stadt Berlin“ ist sehr zu begrüßen und erhöht die Lebensqualität vieler Betroffener. Wir freuen uns auf eine positive Entwicklung für die Stadt Berlin, insbesondere durch Meinungs-, Erfahrungs-, und Wissensaustausch“, betont Jane Martens, Vorsitzende der Initiative Hauptstadt Berlin. „Dieses Projekt fördert eine gesunde Zukunft in der Hauptstadt als Vorbild für ganz Deutschland“, so Martens weiter.

Gesundheitsstadt Berlin: Gesunde Stadtentwicklung mit Zukunft

Allergien nehmen immer mehr zu und können in jedem Lebensbereich eine Rolle spielen. In Gebäuden oder Innenräumen, aber auch in der Natur und beim Sport: Mit Blick auf die Fußball-Europameisterschaft UEFA EURO 2024 werden in Berlin nicht nur viele Fußballerinnen und Fußballer aus ganz Europa erwartet. Schätzungen nach werden rund 2,5 Millionen Fußball-Fans, darunter 1,9 Millionen externe BesucherInnen aus rund 120 Ländern unsere Stadt besuchen. „Dieses Großevent ist ein sehr gutes Beispiel dafür, wie wichtig es ist, zukünftig den Bürgern Berlins, aber auch allen Besucherinnen und Besuchern mit allergikerfreundlichen Lösungen zu begegnen. Und es ist ein großer erster Schritt, unsere Stadt mit Blick auf die Zukunft allergikerfreundlicher und klimafreundlicher zu gestalten. Dies bedeutet auch: Mehr Gesundheit für alle“, betont die Senatorin für Inneres und Sport, Iris Spranger.

Es ist aber auch wichtig zu wissen, wie weit die Allergieforschung dabei unterstützt: Mit mobilen „Forschungskammern“ können sich die Allergieforscher mittlerweile dahin begeben, wo ihre Forschung benötigt wird. Wenn das mal keine große Weiterentwicklung ist! Die ECARF Institute GmbH, die 100%ige Tochter der Stiftung ECARF, betreibt solch eine „Forschungskammer“. Die sogenannte ECARF Allergen-Expositionskammer ist auf dem Gelände der Charité – Universitätsmedizin in Berlin Mitte positioniert: Ein Meilenstein für die Entwicklung moderner klinischer Allergiestudien.

Was können wir gemeinsam für den Einstieg in ein allergikerfreundliches und klimabewusstes Berlin tun?

„Gemeinsam ist ein gutes Stichwort“, sagt Professor Torsten Zuberbier, Vorstandsvorsitzender der Stiftung ECARF. „Ein nussallergisches Kind nicht beim Kinderfest auszuschließen, sondern gemeinsam an das Backen von nussfreiem Kuchen zu denken ist beispielsweise eine gute Lösung. Aber gemeinsam können auch Industrie, Handel, Dienstleister, wie Restaurants und Hotels, nach Lösungen im Sinne von Allergikerfreundlichkeit suchen“, so Zuberbier weiter. Als gute Unterstützung dient hier das ECARF-Siegel für Allergikerfreundliche Produkte und Dienstleistungen. Für jeden einzelnen Bereich werden gemeinsam mit Betroffenen, Wissenschaft und Industrie solche Kriterien festgelegt, die die Produkte besser, qualitätskontrolliert, aber nicht teurer machen. „Das Gute dabei ist, das allergikerfreundlich getestete Produkte jedem Menschen dienlich sind, ob mit oder ohne eine Allergie. Ein gutes Beispiel sind beispielsweise die ECARF-zertifizierten Luftreiniger, die nicht nur Pollen, sondern auch Feinstaub filtern“, betont Professor Zuberbier.

Mittlerweile stehen für viele Lebensbereiche Produkte zur Verfügung, die wirksamen Schutz vor Allergenen bieten. ECARF unterstützte Apps stehen ebenfalls zur Verfügung: „Husteblume“ hilft Atemwegsallergikern, rechtzeitig ihre Medikation anzupassen. Die „Checkwise-App“ unterstützt Menschen mit Nahrungsmittel- oder Kontaktallergie, dank moderner Fototechnologie auf Verpackungen rechtzeitig „ihre“ Allergene zu entdecken. [5, 6] Nicht zuletzt stehen auch Innenräume von Gebäude im Fokus und gemeinsam mit dem Unternehmen „Allergy Friendly Building Alliance“ werden Bauprojekte zertifiziert. [7] Auch hier werden die Baukosten nicht höher, aber der Innenraum besser. So gib es beispielsweise mittlerweile auch ECARF- zertifizierte Wandfarben ohne Konservierungsstoffe, von denen Menschen speziell im Wohn -und Schlafbereich profitieren.

Beispiele weiterer ECARF-Initiativen

In einer mehrjährigen Forschungsarbeit wurden zwei allergikerfreundliche Apfelsorten entwickelt. In Zusammenarbeit mit der Züchtungsinitiative Niederelbe (ZIN) haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin, der ECARF Institute GmbH, der Hochschule Osnabrück und der Technischen Universität München (TUM) zwei neue Apfelsorten mit äußerst geringem Allergengehalt entwickelt und an Probanden durch orale Provokationen in einem standardisierten Verfahren getestet. Beide Sorten, die noch keinen Handelsnamen tragen, konnten von Apfelallergikern ohne Probleme gegessen werden. Die beiden ECARF getesteten Apfelsorten werden für über sieben Millionen Menschen in Deutschland eine große Erleichterung bringen. [8, 9,10]

Die europaweit tätige Initiative ISS VOLL GESUND (IVG) hat es sich zum Ziel gesetzt, gemeinsam mit der Stiftung ECARF über gesunde und allergikerfreundliche Ernährung aufzuklären. Für mehr Aufmerksamkeit in der Bevölkerung und einen bewussteren Umgang mit dem Themen Ernährung und Allergien. Mit dem ECARF zertifizierten und damit allergikerfreundlichen Brot „goodbrot“ ist die Initiative mittlerweile kurz vor dem Marktstart. [11]

Die größte Initiative ist jedoch, sich in der gesamten Gesellschaft gemeinschaftlich den Herausforderungen zu stellen. „Neben den bereits ECARF- zertifizierten allergikerfreundlichen Gemeinden, Kommunen und Urlaubsregionen, wie beispielsweise die Insel Borkum, gehen wir mit der Initiative „Allergikerfreundliche und Klimafreundliche Stadt Berlin“ einen Schritt weiter. Nur zusammen mit den Menschen und der Politik in dieser Stadt können wir es erreichen, die erste allergikerfreundliche Großstadt zu werden. Und damit als Vorbild für Deutschland voranzugehen“, betont Torsten Zuberbier.

 

[1] https://www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/Studien/Studien_node.html#doc2379576bodyText2

[2] https://www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/Studien/Kiggs/kiggs_node.html

[3] Dieser Artikel wurde 2012 in einer ersten Fassung veröffentlicht: Bergmann KC, Zuberbier T, Augustin J et al. (2012): Klimawandel und Pollenallergie: Städte und Kommunen sollten bei der Bepflanzung des öffentlichen Raums Rücksicht auf Pollenallergiker nehmen. In: Allergo Journal 21(2): 103–108. Er erscheint hier mit freundlicher Genehmigung des Verlages SpringerMedizin in einer aktualisierten Fassung.

[4] https://www.pollenstiftung.de/pollenvorhersage/wochenprognose.html

[5] https://checkwise.de/app/

[6] https://www.tk.de/techniker/magazin/digitale-gesundheit/apps/husteblume-allergie-app-2025388?tkcm=ab

[7] https://www.afba.de/projekte/

[8] Bergmann KC, Zuberbier J, Zuberbier T, Zapp J, Hennebrüder W (2020) Apfelallergie – Toleranzentwicklung durch regelmäßigen Konsum allergenarmer Äpfel. Eine Beobachtungsstudie. Erwerbs-Obstbau 62:267–273

[9] Becker S, Becker S, Chebib S, Schwab W, Dierend W, Zuberbier T, Bergmann KC. Die Testung von Äpfeln auf ihre Allergenität Erwerbs-Obstbau 2021; 63: 409-415

[10] Romer E, Chebib S, Bergmann KC, Plate K, Becker S, Ludwig C, Meng C, Fischer T, Dierend W, Schwab W. Tiered approach for the identification of Mal d 1 reduced, well tolerated apple genotypes. Sci Rep. 2020 Jun 4;10(1):9144

[11] iss-voll-gesund.org

Hintergrundinformationen

Über die Stiftung ECARF

Die Stiftung ECARF vergibt seit 2006 auf Basis wissenschaftlicher Qualitätskriterien das ECARF-Qualitätssiegel, dem einzig europaweit gültigen Zertifikat für allergikerfreundliche Produkte und Dienstleistungen. Zudem unterstützt die Stiftung auf europäischer Ebene gezielt die allergologische Forschung sowie Initiativen zur Verbesserung der medizinischen Behandlung allergischer Erkrankungen und etabliert Aufklärungskampagnen rund um das Thema Allergien für Kinder, Jugendliche, Lehrkräfte und ErzieherInnen. ecarf.org

Über die ECARF Institute GmbH

Die ECARF Institute GmbH ist eine 100%ige Tochter der Stiftung ECARF und mit der Umsetzung der Stiftungsziele beauftragt. Sie betreibt die Allergen-Expositionskammer, führt wissenschaftliche Studien durch und prüft Produkte sowie Serviceleistungen auf Allergikerfreundlichkeit für eine Zertifizierung mit dem ECARF-Qualitätssiegel. ecarf-institute.org

 

Kontakt: Stefanie Link – Leitung Kommunikation

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